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Gute Umgangsformen im Berufsleben

Im privaten Umfeld achten die meisten auf gute zwischenmenschliche Umgangsformen und verbinden damit einen gewissen Respekt dem Gegenüber. Keiner hat Zweifel, dass zu viel Höflichkeit schaden könnte, im Gegenteil. Ein freundliches Miteinander trägt zu einer positiven Stimmung im Alltag bei und zeugt von einer guten Kinderstube.

Es geht leider nicht immer so höflich zu. In der heutigen Zeit herrscht durch Einflüsse aus dem Internet und den Sozialen Medien oft ein rüder, hektischer und ungeduldiger Umgangston. Schnell wird jemand geduzt, beschimpft oder man lässt ihn nicht ausreden. Das ist unhöflich und respektlos und sollte im Berufsleben unbedingt vermieden werden.

Unbedacht wird die persönliche Distanz, sobald Alkohol im Spiel ist, vergessen, wenn in Unternehmen allgemein das Duzen vorherrscht. Das kann sich bei den nächsten Karriereschritten negativ auswirken. Du solltest nie vergessen, wer dein Vorgesetzter bzw. Arbeitgeber ist.

Macht sich das im Job gut, lässig den Chef mit „Hey Kumpel, wie geht´s“ anzusprechen? Wenn es zur Firmenphilosophie gehört, dass sich alle im Unternehmen Duzen, dann ist nichts dagegen einzuwenden, aber bitte mit Respekt!

Umgangsformen im Berufsleben

Geht es darum zu entscheiden, ob eine Person für weiterführende Aufgaben im Unternehmen geeignet ist und das nötige Potential sowie die sozialen Kompetenzen mitbringt, dann sieht es anders aus. Hier sind gute Manieren unerlässlich.

Einige Personalabteilungen empfehlen ihren Führungskräften mit einem potentiellen Bewerber, zu einem Geschäftsessen zu gehen. Dieses Essen dient, neben dem Kennenlernen auch als Benimm-Probe. Jetzt kommt es auf die Umgangsformen des Kandidaten an.

Höflicheit bedeutet Respekt vor dem Gegenüber.

Worauf wird speziell geachtet

  • (Business-) Kleidung
  • Small Talk
  • Tischmanieren
  • Auftreten und Verhalten

Business-Kleidung und Small Talk

Ist der Kandidat ein guter Repräsentant des Unternehmens? Wie sieht es mit der Kleidung und einem Small Talk aus? Ist die Kleidung dem Anlass und der Umgebung entsprechend angemessen? Kann die Person zur Unterhaltung beitragen oder sitzt sie nur still da?

Handelt es sich um eine zukünftige Führungsposition, dann gehört eine sichere und gepflegte Kommunikation zu den Anforderungen. Darauf kannst du dich gut vorbereiten, indem du aktuelle Themen aus der Presse ansprichst.

Tischmanieren

Dem Beobachter kommt es darauf an, zu entscheiden, ob man sorgfältig arbeitet? Daher wie sind die Tischmanieren? Ist der Umgang mit Messer, Gabel und einer Serviette selbstverständlich oder eher holprig? Ein Blick in den Knigge-Ratgeber hilft über Unsicherheiten hinweg.

Auftreten und Verhalten

Kann sich der Kandidat hierarchisch eingliedern bzw. unterordnen? Sind das Auftreten und Verhalten sicher oder eher unsicher?

Natürlich weiß jede Führungskraft, dass es eine besondere Situation ist. Man ist aufgeregt und nervös, möchte nichts falsch machen. In dem Fall hilft es bestimmt, dies dann auch zu äußern.

Keiner dreht einem einen Strick daraus, wenn ein kleiner Patzer unterläuft. Oft reicht eine kurze Entschuldigung und die Sache ist vom Tisch. Bin ich jedoch unhöflich und respektlos, dann hat sich das Thema mit dem neuen Job mit Sicherheit erledigt.

Wie du siehst, sind die Regeln gar nicht so schwer. Hast du die Hürden von der Bewerbung bis zum Vorstellungsgespräch geschafft, dann sollte der Job nicht mehr weit entfernt sein.

Mit etwas Small Talk, anständigem Benehmen und der passenden Kleidung bis du auf jeden Fall auf einen guten Weg.

Umgangsformen im Berufsleben kann man lernen

Kommst du frisch von der Uni und wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und im Anschluss zu einem Geschäftsessen, fehlt dir oft noch das nötige Selbstbewusstsein, diese Situation mit Bravour zu meisten.

In der deutschen Sprache wird bei allen formellen Anlässen beim Erstkontakt grundsätzlich gesiezt. Sobald sich beide Gesprächspartner einig sind, kann die informelle Anredeform das „Du“ verwendet werden. Das gilt im Privaten als auch Geschäftsleben.

Duzen oder Siezen

Was ist Usus im Unternehmen? Das „Sie“ oder „Du“? Wenn du dir unsicher bist, dann sprich die neuen Kollegen formell mit dem „Sie“ an. Oft wird man bereits im Einführungsgespräch darüber informiert, wie sich die Kollegen untereinander ansprechen.

Wird im Betrieb überwiegend gesiezt, dann halte dich an diese Regel und warte bis dir jemand das „Du“ anbietet.

Grundsätzlich gilt folgende Regel: Rang vor Alter vor Geschlecht.

Was heißt das?

  1. Im Berufsleben entscheidet in den meisten Situationen der hierarchische Rang über das Verhalten. Wer darf wem z. B. das „Du“ anbieten? – wenn im Unternehmen allgemein gesiezt wird.

Der Ranghöhere bietet dem Rangniederen das „Du“ an.

  1. Bei Gleichrangigkeit wird das Alter als Unterscheidungsmerkmal herangezogen.

Der Ältere bietet dem Jüngeren das „Du“ an.

  1. Danach ist die Frau höherrangig als der Mann.

Die Frau bietet dem Mann das „Du“ an.

Beispiel:

Die 35-jährige Geschäftsführerin, die kürzlich ihr Amt übernommen hat, darf dem altgedienten 55-jährigen Buchalter das „Du“ anbieten.

Ausreden lassen

Es ist nicht immer einfach, aber man sollte den Vorgesetzten ausreden lassen und dann erst das Wort selbst ergreifen. Darüber hinaus ist es sehr unhöflich, Geschäftspartnern oder Kollegen ins Wort zu fallen, auch wenn es schwerfällt. Bitte Geduld wahren.

Wurde eine Redefolge unabhängig vom Rang z. B. in einem Meeting festgesetzt, dann ist natürlich diese gültig.

Dresscode im Berufsleben

Jeder kennt im Privatleben Anlässe für die es einen Dresscode gibt wie z. B. „feierliche Kleidung“ bei einer Hochzeit. Auch im Berufsleben gibt es verschiedene Anlässe, die mit einem bestimmten Dresscode im Zusammenhang stehen.

Business-Kleidung

Zum Bewerbungsgespräch wird „Business-Kleidung“ getragen. Hier kommt es jedoch auf das Unternehmen an. In einem IT-Unternehmen wird eine nicht ganz so formelle Kleidung, wie Anzug oder Kostüm, erwartet. In einer Bank oder in einer Position, die mit Publikumsverkehr verbunden ist, sieht das anders aus. Hier wird ein Anzug oder Kostüm obligatorisch erwartet.

Business-Casual

Triff man sich mit Vorgesetzten oder Kollegen nach der Arbeit oder zu einem Seminar, dann sprechen wir von einem „Business-Casual“ Dresscode.

Die Frau kann auf ein Kostüm oder Hosenanzug verzichten und zu einer schönen, gepflegten Kombination aus Shirt und Jeans zurückgreifen. Bei Männern kann der Anzug und die Krawatte wegbleiben, denn auch für die Männerwelt gibt es wunderbare Kombinationen aus einer Stoffhose und einem Pullover oder Hemd.

Bitte achtet darauf, dass die Kleidung nicht zu freizügig und freizeitmäßig aussieht.

Gute Umgangsformen im Berufsleben sind wichtig, wenn man die Karriereleiter erklimmen möchte.

Möchtest du mehr zu Bewerbungsprozessen erfahren, dann geht auf die Seite frankenheimpb.de.

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Lesedauer etwa 7 Minuten.

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