Das ist eine Bezeichnung für Arbeitnehmer und Manager, die sich rund um die Uhr ständig nur mit dem Job bzw. dem Unternehmen beschäftigen. Sie sind hauptsächlich karriereorientiert und arbeitssüchtig. Workaholics arbeiten viel und kennen kein Ende der Arbeitszeit.
Dieser negative Stress kann letztendlich zur Überarbeitung führen und in einer Krankheit münden.
Der Workaholic ist dann „Ausgebrannt“, was heute eher unter dem Begriff Burnout-Syndrom bekannt ist. Leidet ein Mensch unter dem Burnout-Syndrom, wird oft sein Umfeld in Mitleidenschaft gezogen. Kollegen, Familie und Freunde sollten rechtzeitig auf Signale achten, damit die betroffene Person wieder ins Gleichgewicht kommt.
Hier sind einige Hinweise darauf, dass jemand ein Workaholic sein könnte:
Die Person arbeitet regelmäßig weit über die normalen Arbeitszeiten hinaus und verzichtet häufig auf Pausen.
Selbst nach Feierabend oder am Wochenende denkt oder spricht die Person ständig über den Job.
Ständige Sorgen um die Arbeit und den Job, auch wenn keine konkreten Probleme vorhanden sind.
Der Workaholic verbringt weniger Zeit mit seinen Liebsten und zeigt weniger Interesse an sozialen Aktivitäten.
Die Person fühlt sich unwohl oder schuldig, wenn sie nicht arbeitet. Ein Workaholic hat ständig ein schlechtes Gewissen.
Häufige späte Nächte und frühe Morgenstunden, verbunden mit Schlaflosigkeit aufgrund von ständigen Gedanken über die Arbeit.
Vernachlässigung von Ernährung, Bewegung und anderen gesundheitlichen Bedürfnissen aufgrund von Arbeitsverpflichtungen. Diese Aspekte werden auf später verschoben.
Die Person zögert oder verzichtet oft, Urlaub zu nehmen, selbst wenn sie dazu berechtigt ist. Man könnte doch gebraucht werden! Die Erholung und Regeneration kommen zu kurz.
Die Person ist schnell, immer erreichbar, beantwortet berufliche E-Mails und Anrufe zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Der Selbstwert und die eigene Identität sind eng mit beruflichen Leistungen verknüpft. Ein Workaholic definiert sich hauptsächlich über den Beruf und seine Auswirkungen.
Trotz Feedback von Familie, Freunden oder Kollegen über ihre Arbeitsgewohnheiten, lehnt die Person Ratschläge ab oder ignorierte sie gänzlich. Die haben doch alle keine Ahnung, wie wichtig meine Leistungen sind.
Die Person gibt Aktivitäten oder Interessen auf, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Auch diese Themen können auf später verschoben werden.
Wenn jemand mehrere dieser Anzeichen vorweist, könnte er oder sie ein Workaholic sein. Es ist wichtig zu betonen, dass überschüssiges Arbeiten nicht nur körperlich, sondern auch emotionale und soziale Konsequenzen haben kann. Wenn man glaubt, ein Workaholic zu sein oder einen Workaholic zu kennen, könnte es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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